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Trekkingstöcke

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben 11 Trekkingstockpaare zum Wandern und für den Bergsport eingekauft und uns dabei auf ausziehbare Modelle aus Aluminium und Karbon mit Dreh- oder Klemmverschlüssen beschränkt. Das preiswerteste Paar kostet 15,95 Euro. Für die teuersten Stützen müssen Wanderer 139,95 Euro berappen.

Die Inhaltsstoffe
Ein Labor testete die Griffe auf problematische Weichmacher und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Spezialisten prüften Materialien mit Hautkontakt auf giftige zinnorganische Verbindungen, problematische Azo-Farbstoffe, allergisierende Dispersionsfarben und optische Aufheller. Ein weiteres Labor analysierte die Stöcke auf problematische Schwermetalle.

Der Praxistest
Ein auf technische Prüfungen spezialisiertes Labor testete die Sicherheit der Produkte. Maßgeblich waren dabei die Mindestanforderungen der DIN 79016 an Schaft, Schlaufe und Spitze. Die Experten untersuchten, ob und wann die Verschlusssysteme unter Druck nachgaben. Die Schlaufen mussten zeigen, welchen Kräften sie widerstehen. Auch auf dem Prüfzettel: Die Rutschfestigkeit der Stöcke auf Eis.

Die Weiteren Mängel
Hierzu zählen chlorierte Verbindungen, die die Umwelt belasten.

Die Bewertung
Sicherheit geht vor: Krachte ein Stock mit "mangelhaft" oder "ungenügend" durch den Praxistest, konnte das Gesamturteil nicht besser sein. Weiteren Notenabzug gab's etwa auch für PAK und giftiges Blei.

So haben wir getestet

Halte mich: Trekkingstockspitzen dürfen auch im Winkel von 40 Grad nicht vom Eis rutschen.

Fahrradhelme

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben elf Fahrradhelme eingekauft. Im Test sind überwiegend Schalenhelme in klassischer Form, aber auch welche, die im Design BMX- oder Skateboard-Helmen gleichen. Mit dabei: drei Modelle mit LED-Rückleuchten.

Der Praxistest
Ein Fachlabor prüfte in Anlehnung an die internationale Norm EN 1078 die Schutzfunktion der Helme. Zum Ermitteln des Stoßdämpfungsvermögens ließen die Experten die Testhelme, gefüllt mit einem Normprüfkopf, auf einen flachen Untergrund fallen sowie auf eine Kante, die der eines Bordsteins nachempfunden ist. Die Norm legt den Mindeststandard fest. Wir wollten wissen, ob die Helme noch mehr Schutz bieten und ließen sie unter verschärften Bedingungen testen. So prüfte das Labor zusätzlich die Stoßdämpfwirkung an einem Aufprallpunkt an Stirn und Schläfe, der außerhalb der Norm liegt. Der Radverkehr wird wegen verbesserter Gangschaltungssysteme und elektronischer Tretunterstützung (E-Bikes, Pedelecs) immer schneller, deshalb nahmen die Laborexperten zusätzlich auch die niederländische Vorschrift NTA 8776 für Speed-E-Bikes als Grundlage. Im Abstreiftest nach EN-Norm prüften sie, ob der Helm mit geschlossenem Kinnriemen und Verstellsystem bei plötzlichem Zug auf dem Prüfkopf bleibt. Nach einem ebenfalls von der Norm vorgegebenen Verfahren testeten sie die Belastbarkeit von Riemen und Verschluss und ob sie sich unter einer Belastung mit einem Gewicht einhändig öffnen lassen. Das ist wichtig für den Fall, dass der Helmträger, etwa nach einem Unfall, festhängt. Zu einer guten Ausstattung gehören Reflektoren und - zumindest an den vorderen Belüftungsöffnungen - ein Insektenschutz, damit keine Wespe mit dem Fahrtwind unter die Helmschale gelangen kann.

Die Inhaltsstoffe
Wir schickten die Helmbestandteile mit andauerndem Hautkontakt zur Schadstoffanalyse in die Labore, darunter Innenpolster, Kinngurte und Plastikteile des Verstellsystems. Die Kunststoffe ließen wir unter anderem auf schädliche Weichmacher, die Polster auf problematische Farbstoffe analysieren.

Die Weiteren Mängel
Die Platinen der LED-Rücklichter ließen wir darauf untersuchen, ob sie mit bromierten Verbindungen behandelt sind, Produkt und Verpackungen, ob sie PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen enthalten. Bei der Entsorgung werden diese zu einem Umweltproblem. Auch die Vollständigkeit der Gebrauchsanweisung und die Kennzeichnung am Helm spielten bei diesem Testergebnis eine Rolle.

Die Bewertung
Sicherheit geht vor. Deshalb beruht das Gesamturteil auf der Praxisprüfung. Ein schlechtes Urteil der Inhaltsstoffe kann dieses Ergebnis aber weiter verschlechtern.

So haben wir getestet

Ein Praxislabor prüfte, wie gut die Helme Stöße dämpfen und ob sie bei plötzlichem Zug auf dem Prüfkopf bleiben.

Hundefutter, Welpen

So haben wir getestet

Der Einkauf
Viele Futtermittelhersteller verkaufen neben Futter für ausgewachsene Hunde auch solches für Welpen, meistens Trockenfutter. Deshalb haben wir uns auf diese konzentriert. Alle Futter im Test sind darüber hinaus sogenannte Alleinfutter. Diese enthalten laut Anbieter alle wichtigen Nährstoffe in der richtigen Konzentration. Hundehalter brauchen ihrem Welpen kein zusätzliches Futter zu geben.

Das ernährungsphysiologische Gutachten
Mehr Calcium, aber zum Beispiel weniger Vitamin A: Welpen haben einen anderen Nährstoffbedarf als ausgewachsene Hunde. Ein spezielles Welpenfutter kann daher durchaus Sinn ergeben. Aber natürlich nur, wenn die einzelnen Nährstoffe richtig dosiert sind. Ein Gutachter hat für uns die Futter unter die Lupe genommen und sie ernährungsphysiologisch bewertet.

Die Inhaltsstoffe
Glyphosat hat nicht nur in Lebensmitteln nichts zu suchen. Auch Futtermittel sollten frei davon sein. Gleiches gilt für gentechnisch veränderte Bestandteile. Vollkommen unsinnig sind synthetische Farbstoffe wie Tartrazin und Gelborange S. Hunde sind fast farbenblind. Die Farbstoffe dienen nur dazu, das Futter für den Käufer attraktiver zu machen.

Die Weiteren Mängel
Zu viel Futter führt auf Dauer zu Übergewicht. Bei zu wenig Futter kann die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen zum Problem werden. Fütterungsempfehlungen der Anbieter, die zu stark von der vom Gutachter berechneten Futtermenge abweichen, werten wir daher ab. Hersteller sind dazu verpflichtet, dem Käufer mitzuteilen, welche Zusatzstoffe er - über die bereits deklarierten hinaus - einsetzt. Abzug gibt es daher, wenn wir auf unsere Nachfrage keine Antwort erhalten haben.

Die Bewertung
Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß: Nicht nur der Mensch, auch der Hund braucht diese wichtigen Bausteine zum Überleben. Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine dürfen ebenfalls nicht fehlen. Bei manchen Nährstoffen ist aber auch eine Überversorgung schädlich. Für die Bewertung orientieren wir uns an den Nährstoff-Empfehlungen, die die Futtermittelindustrie herausgegeben hat sowie an gesetzlichen Grenzwerten für Zusatzstoffe.

So haben wir getestet

Umstrittene gentechnisch veränderte Sojabestandteile sind so weit verbreitet, dass man sie sogar in Produkten findet, in denen die Futtermittelhersteller Soja gar nicht eingesetzt haben.

Powerbanks

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben elf mobile Zusatzakkus eingekauft, die Händler auch unter den Namen "Powerbanks" oder "externe Akkus" führen. Die Kapazitätsgrößen reichen von 5.000 bis 10.400 Milliamperestunden (mAh). Die kleineren Kapazitäten reichen für das Laden von Smartphones und MP3-Playern, mit den leistungsstärkeren können Nutzer auch größere Geräte wie Tablets oder Notebooks aufladen. Im Test sind zwei kleine, sehr leichte zylinderförmige Geräte mit einem USB-Ausgang sowie neun größere mit zwei Ausgängen. Sie ermöglichen das Laden von zwei Mobilgeräten gleichzeitig. Alle Akkuzellen arbeiten auf Grundlage von Lithium-Verbindungen. Unter den Testprodukten ist auch ein Modell, das sich nicht nur über die Steckdose aufladen lässt, sondern auch via Solarpanel.

Die Gebrauchseignung
Um herauszufinden, ob die Geräte wirklich die Leistung erbringen, welche die Anbieter versprechen, maßen die Laborexperten die Akkukapazität im Neuzustand sowie nach dreimaligem Entladen und Laden bei Raumtemperatur. Zudem prüften sie deren Leistung bei minus zehn Grad Celsius und wie lange es dauert, bis eine leere Powerbank aufgeladen ist. Zum Testen der Selbstentladung lagerten die Geräte vier Wochen lang im Labor. Die Experten maßen vorher und nachher die nutzbare Kapazität. Zudem überprüften sie die Sicherheit und Stabilität: Schalten sich die Geräte bei Hitze oder bei einem Kurzschluss selbstständig aus? Und bleiben sie funktionstüchtig, wenn sie vier Mal aus einem Meter Höhe auf Beton fallen?

Die Inhaltsstoffe
In Kabeln von Elektrogeräten finden sich oft chlorierte Verbindungen, auf Platinen häufig umweltschädliche bromierte Flammschutzmittel. Im Gehäuse oder auch in den Kabelschläuchen können Antimon oder andere giftige Elemente stecken.

Die Bewertung
Von einem mobilen Zusatzakku erwarten die Verbraucher, dass er gut funktioniert und die Ladungsmenge bietet, die der Hersteller verspricht. Wir haben deshalb die Gebrauchseignung stärker gewichtet als das Testergebnis Inhaltsstoffe.

So haben wir getestet

Kaputt zu kriegen: Im Falltest erwiesen sich vier Produkte als nicht robust. Ist die Elektronik offen, Akku nicht weiter benutzen!

Telefone, DECT

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wir haben elf DECT-Telefone mit Basis und Anrufbeantworter sowie vier Mobilteile für Router mit DECT-Basis eingekauft. Alle Geräte kosten unter 100 Euro, die günstigsten knapp 30 Euro.

Die Strahlungsmessung
Ein Prüfinstitut analysierte, wie sich Basisstationen und Mobilteile in puncto hochfrequenter Strahlung verhalten. Wir ließen für verschiedene Geräteeinstellungen und Verbindungsqualitäten im laufenden Betrieb messen - und auch im Stand-by. Gemessen wurde jeweils die Leistungsflussdichte in Mikrowatt pro Quadratmeter (µW/m²).

Der Praxistest
Ein weiteres Prüfinstitut checkte wichtige Ausstattungsmerkmale der Geräte und wie gut sie sich bedienen lassen. Die Experten überprüften unter anderem Energieverbrauch, Reichweite und Akkulaufzeit. Die Akustikprüfungen umfassten sowohl subjektive Eindrücke während des Telefonierens als auch Analysen mit technischen Messgeräten.

Die Weiteren Mängel
Hierzu zählen Schadstoffe wie chlorierte Verbindungen, die in Herstellung und Entsorgung die Umwelt belasten, und Hinweise auf umweltschädliche bromierte Flammschutzmittel. Auch wenig gravierende Kritikpunkte wie Deklarationsmängel fallen darunter.

Die Bewertung
Die gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter Strahlung sind noch immer nicht zufriedenstellend geklärt. Deshalb ist das Testergebnis Strahlungsmessung so wichtig, dass das Gesamturteil nicht besser sein kann als jenes. Ausstattung und Handhabung des Geräts sowie weitere Mängel können die Gesamtnote allenfalls verschlechtern.

So haben wir getestet

Das Innenleben eines Schnurlostelefons: Im Labor wurden die Platinen der Geräte auf Brom untersucht.