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182 Geldanlage-Angebote für Kinder im Test

Ratgeber Kleinkinder 14:2012
vom 21.09.2012

Geldanlage für Kinder

Mäuse machen

Wer seinen Sprösslingen auch finanziell einen guten Start ins Leben ermöglichen möchte, sollte so früh wie möglich anfangen, Geld dafür zurückzulegen. ÖKO-TEST verrät, worauf Eltern achten müssen und wer die besten Konditionen bietet.

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21.09.2012 | Kinder brauchen nicht nur Liebe. Sie kosten auch viel Geld. Denn neben Windeln, Schnuller und Babybrei müssen später Zahnspangen, Klassenreisen, der Führerschein, eine gute Ausbildung und womöglich noch das erste eigene Auto finanziert werden. Experten schätzen, dass ein Kind von der Geburt bis zum ersten eigenen Gehalt so viel kostet, wie ein Eigenheim. Bei solchen Aussichten kann Eltern schon mal schwindlig werden. Richtig teuer wird der Nachwuchs vor allem in der Ausbildungsphase. Ein Studium schlägt je nach Fachrichtung mit 25.000 bis 100.000 Euro zu Buche, Auslandsaufenthalte und Studiengebühren nicht eingerechnet.

Den meisten Eltern wird daher schon ziemlich früh klar: Wollen sie dafür sorgen, dass ihrem Nachwuchs später alle Türen offenstehen, müssen sie rechtzeitig anfangen zu sparen. Doch gerade in der Phase der Familiengründung ist die Haushaltskasse selten prall gefüllt. Das Startkapital für den Nachwuchs lässt sich aber auch mit kleinen Beträgen ansparen - vorausgesetzt, die Eltern fangen früh genug an und legen regelmäßig etwas zurück. Um aus kleinen Beträgen den maximalen Ertrag bei geringem Risiko herauszuholen, kommt es aber auf die richtige Anlage an. Familien werden zwar von Banken, Fondsgesellschaften und Versicherungen gleichermaßen mit Offerten überschüttet. Hinter vielen Produkten mit putzigen Namen verbergen sich jedoch teure und unflexible Versicherungsprodukte, die den Sparvorgang mit Risikoschutz kombinieren. Das ist selten ein gutes Geschäft. Doch auch bei den Bank- und Fondssparplänen gibt es große Unterschiede.

ÖKO-TEST hat daher 38 Bankangebote von 28 Instituten sowie 26 Fondssparpläne von 17 Direktbanken, Onlinebrokern, Fondsvermittlern und Fondsgesellschaften unter die Lupe genommen. In allen Fällen handelt es sich um Sparangebote, die speziell auf die Geldanlage für Kinder zugeschnitten sind und bei denen der Sparvertrag auch auf den Namen des Kindes eröffnet werden kann.

Das Testergebnis

Sicherheit und gute Rendite: Mit Banksparplänen für Kinder lassen sich - bei 150 Euro Sparbetrag und 18 Jahren Laufzeit - im besten Fall bis zu 47.018 Euro zusammensparen. Im schlechtesten Fall springen mit 33.620 Euro aber glatt 13.398 Euro oder fast 28,5 Prozent weniger heraus. Im günstigsten Fall erzielen Eltern bis zu 3,97 Prozent Rendite jährlich; bei Sparbeträgen bis maximal 50 Euro und 12 Jahren Laufzeit sind bis zu 3,33 Prozent Zinsen drin. Zum Vergleich: Bundesschatzbriefe bringen derzeit nur 0,33 bis 0,50 Prozent.

Höheres Risiko, höhere Rendite: Fondssparpläne sind als Geldanlage für Kinder ideal, wenn das Geld für längere Zeit auf dem Konto liegen kann - zumindest zehn Jahre. Hier sind im gleichen Musterfall zwischen 48.734 bis 52.010 Euro angespartes Kapital drin. Dafür ist es nicht ausgeschlossen, dass die Kurse zeitweilig nach unten zeigen.

Kosten fressen den Anlageerfolg: Neben der Fondsauswahl beeinflussen vor allem die Kosten das Anlageergebnis. Schließen Eltern den Fondssparplan über die Hausba

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