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Ratgeber: Entspannung

Spezial Rücken
vom 17.04.2015

Entspannung

In der Ruhe liegt die Kraft

Yoga, Qigong und Tai-Chi - durch die Entspannungstechniken aus dem Fernen Osten lernen wir, achtsam mit unserem Körper umzugehen und jede Bewegung bewusst wahrzunehmen. Davon profitiert auch der Rücken, denn Atemübungen und sanfte Dehnungen stärken die Muskeln und lösen Verspannungen.

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17.04.2015 | Yoga

Yoga will Körper, Geist und Seele gleichermaßen stärken. Kein Wunder, dass die jahrtausendealte indische Gesundheitslehre in unserer von Hektik geprägten Zeit immer mehr Anhänger findet. Yogaübungen werden langsam und konzentriert ausgeführt. Dabei fließt der Atem ruhig. Das beruhigt die Nerven. An- und Entspannungsphasen wechseln sich ab. Es gibt viele Übungen (Asanas), die die Rücken- und Bauchmuskulatur kräftigen - je nach Ausbildungsstand für Anfänger und Fortgeschrittene (siehe Kasten). Dass Yoga chronische Rücken- und Nackenschmerzen deutlich lindern kann, haben wissenschaftliche Studien gezeigt. Die bekannteste Yogaform hierzulande ist das Hatha-Yoga. Diese Methode sieht Beweglichkeit, Harmonie des Körpers, Atmung und Ernährung als Basis für körperliches und seelisches Wohlbefinden an.

Innerhalb dieser körperbetonten Yogaform gibt es etliche Unterformen. Besonders rückenfreundlich sind das Iyengar-Yoga und das Vini-Yoga. Zentrales Anliegen ist es, den Menschen nicht in festgelegte Formen zu pressen, da jeder Mensch für das Üben unterschiedliche Voraussetzungen mitbringt. Verursacht eine Yogahaltung Schmerzen, schlägt der Lehrer Variationen vor.

Das Iyengar-Yoga brachte der indische Yogalehrer B.K.S. Iyengar in den 50er-Jahren nach Europa. Darin spielen Hilfsmittel wie Gurte und Holzklötze eine wichtige Rolle. Sie helfen, Asanas (Körperpositionen) präzise und effektiv einzunehmen und länger halten zu können. Diese Yogaschule ist bekannt für kraftvolle und exakte Arbeit am Körper und ihre Wirksamkeit bei gesundheitlichen Problemen wie Rückenschmerzen, Haltungsfehlern, Konzentrationsproblemen oder Schlaflosigkeit. Den Abschluss bildet eine Tiefenentspannung.

Empfehlung: Ideal für alle Menschen, die durch Stress schnell verspannen und nicht gut abschalten können. Anfänger sollten einen Kurs besuchen und sich gründlich einweisen lassen. Wer die Übungen dann richtig gelernt hat, kann sie später auch allein zu Hause anwenden. Prinzipiell ist Yoga für jeden Menschen geeignet. Wer krank ist, sollte aber vorher mit dem Arzt sprechen. Bei Rückenproblemen sind manche Übungen nicht so günstig. Ein guter Übungsleiter fragt die Teilnehmer vorab nach eventuellen Problemen des Bewegungsapparats und wählt danach geeignete Übungen aus. Falscher Ehrgeiz kann dazu führen, dass Bänder, Sehnen und Muskeln überdehnt werden.

Kosten: Um 100 bis 150 Euro für zehn Stunden. Einige Krankenkassen gewähren im Rahmen der Gesundheitsvorsorge einmal jährlich einen Zuschuss von bis zu 100 Prozent der Kurskosten. Voraussetzung dafür ist, dass der Übungsleiter eine Qualifikation nachweisen kann, die von der Krankenkasse anerkannt wird.

Weitere Infos: www.yoga.de

Gut für ein starkes Kreuz

Speziell im Yoga gibt es einige effektive Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur und zur Entlastung der Wirbelsäule.

Schulterbrücke

So geht's: In Rückenlage die Füße hüftbreit aufstellen, die Arme seitlich ablegen. Dann die Arme während des Einatmens langsam über

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