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Spezial Baby
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Beikost

An den Löffel, fertig, los!

Irgendwann reicht die Muttermilch oder die Ersatznahrung nicht mehr, um satt zu werden. Spätestens ab dem siebten Monat sollte der erste Brei gegeben werden. So werden die Kleinen langsam an das Familienessen herangeführt.

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14.04.2016 | Frühestens ab dem fünften, spätestens ab dem siebten Lebensmonat kommt der Löffel zum Einsatz: Nach den allgemeinen Empfehlungen ist es jetzt Zeit für das Zufüttern. Es wird nicht dazu geraten, bestimmte Lebensmittel zu meiden. Eher im Gegenteil: Der kleine Organismus soll sich nach und nach mit verschiedenen Nahrungen auseinandersetzen und so weniger anfällig für Allergien sein. Dafür gibt es konkrete Beweise: Die GINI-Studie (German Infant Nutritional Intervention Study) zum Beispiel zeigte an rund 5.000 Kindern, dass eine späte Einführung von Beikost mit einem Risiko für ein Kleinkinderekzem verbunden ist. Dieser Zusammenhang war besonders klar zu erkennen, wenn dem Kind Milch und Milchprodukte sowie Hühnerei und Fisch erst nach dem ersten Geburtstag gegeben wurden. Eine skandinavische Studie mit 2.500 Kindern zeigte ein ähnliches Ergebnis: Kinder, die vor dem ersten Geburtstag Fisch serviert bekamen, entwickelten ein deutlich geringeres Risiko, an Heuschnupfen zu erkranken, als gleichaltrige Nichtfischesser.

Die Ernährungswissenschaftlerinnen Imke Reese und Christiane Schäfer setzen sich in ihrem Buch Allergien vorbeugen mit den neuen Erkenntnissen der Allergieforschung auseinander. Die Wissenschaftlerinnen vermuten, dass sich Säuglinge in der Zeit zwischen dem vierten und dem sechsten Monat besonders gut auf ihre Umwelt einstellen können. Sie ziehen diese Erkenntnis aus der Zöliakie-Forschung, in der sich ein solches "präventives Zeitfenster" in genau diesem Lebensabschnitt eines Kindes nachweisen lässt.

In die Praxis umgesetzt heißt das: Eltern können guten Gewissens zu Beginn des fünften Monats mit der Beikost beginnen. Aber langsam, denn das Kind muss zum einen lernen, vom Löffel zu essen, zum anderen muss sich das Verdauungssystem nach und nach an die feste Nahrung gewöhnen.

Zunächst wird nur eine der vier bis fünf Stillmahlzeiten oder Babyfläschchen am Tag durch einen Brei ersetzt. Fangen Sie mittags mit einem Gemüsebrei aus Karotten an, mit dem das Baby erst einmal lernt, vom Löffel zu essen. Den leicht süßlichen Geschmack mögen die meisten Kinder. Karotten sind gut verträglich, auch Kürbis, Pastinake, Brokkoli und Kohlrabi kommen bei den Kleinen in der Regel gut an. Bereits in diesem zarten Alter sind die Geschmäcker aber schon verschieden.

Kommt das Kind mit dem Löffel klar, kann man das Gemüse erst mit etwas Kartoffel und Öl mischen und dann nach ein paar Tagen zu einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei übergehen. Manche Eltern wollen auf

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