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Ratgeber: Umweltgifte und Schadstoffe

Spezial Baby
vom 14.04.2016

Umweltgifte und Schadstoffe

Die üblichen Verdächtigen

Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder, keine Frage. Dazu gehört auch, Schadstoffe zu meiden, um die Gesundheit des Nachwuchses nicht zu gefährden. Doch nicht immer sind die bedenklichen Substanzen leicht zu erkennen. Wir sagen Ihnen, welche Stoffe in unseren Tests immer wieder unangenehm auffallen und welche Alternativen es gibt.

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14.04.2016 | Das, was Kindern gefällt und was ihre Eltern für gut befinden, geht manchmal weit auseinander. Sei es beim Spielzeug, wo der Nachwuchs beim dudelnden Plastikteil mit den vielen bunten Knöpfen leuchtende Augen bekommt oder Barbie und Glibbermonster den "Haben-wollen-Reflex" auslösen. Sei es beim Essen, wo eigentlich täglich Pommes, Pudding, Schokocreme oder Kekse auf den Tisch kommen dürften. Bei der Pflege, wo es mit warmem klaren Wasser oftmals getan wäre, aber blubbernde Badefarben und Malseifen oder das Versprechen auf ein Shampoo, das nicht in den Augen brennt, natürlich unwiderstehliche Argumente sind, um die Kleinen in die Wanne zu kriegen oder die verhasste Haarwäsche ohne Geschrei zu überstehen. Klar auch, dass zumindest ab einem bestimmten Alter knallbunte Klamotten mit coolen Applikationen bei Töchtern und Söhnen angesagter sind als Naturmaterialien in gedeckten Farben.

Wie auch immer - über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Qualität und Sicherheit schon. Denn schließlich sind Kinder oft Tag und Nacht mit Spielzeug und Kuscheltieren in Kontakt, nehmen vieles in den Mund und saugen hingebungsvoll daran. Zudem ist ihre Haut wesentlich dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen, und viele Substanzen wirken bei ihnen schon allein aufgrund ihres geringen Körpergewichts wesentlich intensiver. All das ist Grund genug, einen kritischen Blick auf jene Schadstoffe und Umweltgifte zu werfen, die bei vielen unserer ÖKO-TESTs von Lebensmitteln, Spielzeug, Pflegeprodukten oder Kleidung und Ausstattung zu den "üblichen Verdächtigen" gehören.



Ernährung

Pestizide, Mineralöle, Acrylamid und mehr: Da wandert einiges von der Hand in den Mund und damit in den Körper. Manches davon lässt sich ganz einfach vermeiden oder zumindest verringern.

3-MCPD- und Glycidylester

3-MCPD- und Glycidylester stellen ein "fettes" Problem dar: Forscher hatten vor einigen Jahren festgestellt, dass bei der Raffination von Speisefetten und -ölen beträchtliche Mengen einer unerwünschten Substanz, nämlich 3-MCPD (MonoChlorPropanDiol), entstehen können. 3-MCPD ist an die Fettsäuren gebunden und kann im Körper freigesetzt werden. Freies 3-MCPD hat in Tierversuchen die Nieren geschädigt und in hohen Dosen zur Bildung gutartiger Tumore geführt. Teilweise entstehen bei der Fettraffination auch Glycidylester, aus denen sich freies Glycidol abspaltet. Das hat erbgutverändernde und krebserzeugende Eigenschaften, was möglicherweise auch für den Menschen gilt. ÖKO-TEST lässt fetthaltige Lebensmittel daher standardmäßig auf 3-MCPD- und Glycidylester untersuchen. Fündig wurden die von uns beauftragten Labore unter anderem in Nuss-Nougat-Cremes, Fischstäbchen, Kinderkeksen, aber auch in (HA-)Säuglingsanfangsnahrungen.

Tipp: Da die Fettschadstoffe in höheren Mengen vor allem in raffiniertem Palmöl vorkommen, sollten Verbraucher auf die Verpackung schauen: Denn inzwischen müssen die Lebensmittelhersteller alle verwendeten Öle und Fette deklarieren. In Butter entst

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