Startseite

Spezial Schwangerschaft
vom

Pränataldiagnostik

Alles unter Kontrolle

"Ihr Kind ist gesund." Das ist es, was alle Eltern hören wollen. Untersuchungen vor der Geburt sollen Gewissheit bringen. Doch absolute Sicherheit bieten sie nicht. Und auffällige Befunde stellen werdende Mütter und Väter vor schwere Entscheidungen.

4938 | 102

16.11.2017 | Untersuchungen beim Gynäkologen

Gute Hoffnung reicht nicht mehr

Fast alle Schwangeren nutzen heute vorgeburtliche Checks, die medizinisch unnötig wären. Absolute Gewissheit über die Gesundheit des Ungeborenen gibt es aber trotz immer genauerer Verfahren nicht.

Die meisten werdenden Eltern können es kaum erwarten, ihr Kind auf dem Ultraschallbildschirm zu sehen. Die Umrisse, das schlagende Herz: endlich ein sichtbarer Beweis, dass wirklich ein Baby im Mutterleib heranwächst. Doch Ultraschall ist mehr als Babyfernsehen, er ist ein pränataler Check. Mit seiner allgemeinen Einführung in den 70er-Jahren endete die Zeit, in der Schwangere einfach nur guter Hoffnung waren. In der sich die Frau zwar auch Sorgen machte, aber ihr nichts anderes übrig blieb, als darauf zu vertrauen, dass das Baby gesund ist. Heute kann das Ungeborene schon wenige Wochen, nachdem Ei- und Samenzelle miteinander verschmolzen sind, auf etliche Krankheiten und Behinderungen untersucht werden.

In Deutschland ist die medizinische Überwachung von Schwangerschaften besonders engmaschig. Die Mutterschaftsrichtlinien sehen je nach Dauer der Schwangerschaft zehn bis zwölf Vorsorgeuntersuchungen vor.

Und schließlich gibt es noch die pränatale Diagnostik, die sich vor allem auf die Suche nach Chromosomenunregelmäßigkeiten und Fehlbildungen des Kindes konzentriert. Im Unterschied zur Schwangerenvorsorge, die von den Krankenkassen bezahlt wird, gelten diese Verfahren als nicht für jede Schwangere medizinisch nötige Checks. Sie sind deshalb sogenannte individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), die in der Regel von den Patientinnen selbst bezahlt werden müssen.

Dennoch nutzen fast alle Schwangeren diese Zusatztests. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung. Hierfür wurden Statistiken ausgewertet und etwa 1.300 Mütter befragt, die zwischen Ende 2013 und Ende 2014 entbunden haben. 99 Prozent dieser Frauen hatten Präventionsmaßnahmen außerhalb der Mutterschutzrichtlinien genutzt und mehr als 1.000 von ihnen bezahlten medizinische Checks aus eigener Tasche. "Pränataldiagnostik hat sich von einer Spezialuntersuchung für wenige zu einem Instrument für alle entwickelt", stellt die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Dr. Claudia Schumann, fest.

Zusätzliche Tests sind inzwischen die Regel

Die Zahlen zeigen: Pränataldiagnostik wird von Schwangeren mit einer komplett unauffälligen Schwangerschaft genaus

Spezial Schwangerschaft

Gedruckt lesen?

Spezial Schwangerschaft für 5.80 € kaufen (zzgl. Versand)

Zum Shop

Spezial Schwangerschaft

Online lesen?

Spezial Schwangerschaft für 4.99 € kaufen

Zum ePaper

Ratgeber: Pränataldiagnostik

Spezial Schwangerschaft Seite 56
Spezial Schwangerschaft Seite 57
Spezial Schwangerschaft Seite 58
Spezial Schwangerschaft Seite 59
Spezial Schwangerschaft Seite 60
Spezial Schwangerschaft Seite 61
Spezial Schwangerschaft Seite 62
Spezial Schwangerschaft Seite 63
Spezial Schwangerschaft Seite 64
Spezial Schwangerschaft Seite 65
Spezial Schwangerschaft Seite 66
Spezial Schwangerschaft Seite 67
Spezial Schwangerschaft Seite 68
Spezial Schwangerschaft Seite 69

14 Seiten
Seite 56 - 69 im Spezial Schwangerschaft
vom 16.11.2017
Abrufpreis: 1.86 €

Artikel bei Unser Service-Partner: United Kiosk kaufen

Informationen zum Abruf bei United Kiosk

So funktioniert der Artikel-Abruf

Wenn Sie zum ersten Mal Artikel bei unserem Service-Partner United Kiosk abrufen, lesen Sie bitte vorab unsere Anleitung zum Abruf von Tests, Ratgebern, Einzelseiten und ePapern durch. Gekaufte Artikel, ePaper oder eBundles können Sie im Fall eines Verlustes nur dann wiederherstellen, wenn Sie sich zuvor registriert haben.