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Pelletöfen

Wohnliche Individualisten

Kaminöfen für Pellets sind mit klassischen Kaminöfen durchaus vergleichbar. Trotzdem findet man sie in deutschen Wohnzimmern immer noch eher selten. Dabei spricht im Vergleich mit den Scheitholzöfen einiges für die komfortblen Wärmeerzeuger.

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21.09.2017 | Man muss sich keinen großen Kessel anschaffen, um mit Pellets heizen zu können. Pelletöfen gibt es als luftgeführte Variante, sozusagen als wohnliche Individualisten, die mit einem klassischen Kaminofen vergleichbar sind. Sie heizen mit einer Nennleistung von etwa 2 bis 15 Kilowatt allein den Aufstellraum. Je nach Fassungsvermögen des Vorratsbehälters und dem Heizbedarf muss man nach 10 bis 50 Stunden Brenndauer neue Pellets nachfüllen. Die Bedienung ist einfach: Am Thermostat oder per Fernbedienung die gewünschte Temperatur einstellen und schon zündet ein elektrisches Heizelement die zuvor von einer Förderschnecke in den Brennraum transportierten Pellets. Komfortmodelle kann man sogar per Telefon ein- und ausschalten. Alle Pelletöfen benötigen eine 230-Volt-Steckdose. Einige Modelle verfügen über ein Zusatzgebläse, das warme Luft über ein Kanalsystem in bis zu zwei Nebenräume befördert. Nebenwirkungen des Komforts: Ein per Gebläse unterstütztes Flammenbild ist technischer und lauter als die Lagerfeueratmosphäre eines Kaminfeuers, weshalb immer mehr Hersteller auf einen natürlichen Zug der Verbrennungsluft setzen. Die Anschaffungskosten von etwa 2.500 bis 6.500 Euro ohne die Kosten der Montage und des Schornsteins werden nicht staatlich gefördert.

Das ist bei wassergeführten Pelletöfen anders. Hier ist eine pauschale staatliche Förderung möglich. Denn diese Modelle besitzen einen Wärmetauscher - auch Wassertasche genannt -, der zusätzlich zur Raumluft Heizwasser erwärmt, mit dem sich weitere Räume heizen lassen. Auch warmes Wasser zum Duschen ist kein Problem. Empfehlenswert ist in solchen Fällen ein Pufferspeicher, an den idealerweise eine Solaranlage angeschlossen ist. Sonst muss auch im Sommer die Wohnung geheizt werden, um warmes Wasser zur Verfügung zu haben.

Auch diese Variante wird meist mit Pellets aus Säcken gefüttert. Allerdings sind ihre Vorratsbehälter je nach Leistung und Außentemperatur nach spätestens ein bis drei Tagen leer. An manche Öfen lässt sich ein Fördersystem anschließen. Generell sinnvoll ist ein Zuluftkanal, durch den der Ofen die Verbrennungsluft direkt von außerhalb des Hauses ansaugt. Für sehr dicht gebaute Häuser empfehlen sich raumluftunabhängige Modelle, die eine Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) besitzen. Die Preise gehen schon stark in Richtung der Pelletkessel: circa 6.000 bis 10.500 Euro ohne Montage und Schornstein.



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