Startseite

ÖKO-TEST November 2017
vom

Rückenfreundlicher Alltag

Mit Rück(en)sicht

Monotone Bewegungsabläufe, ungünstige Haltungen oder langes Sitzen - es sind viele kleine Dinge im Alltag, bei denen der Rücken irgendwann signalisiert: so nicht. Wir zeigen, wie es besser geht und welche Hilfsmittel den Rücken entlasten.

18527 | 117

26.10.2017 | Besser falsch als gar nicht. So die Kernbotschaft von Orthopäden, wenn es um die Themen Bewegung und Rücken geht. Sie räumt mit der Vorstellung vom zerbrechlichen Rücken auf, der nur durch "richtiges" Verhalten heil und schmerzfrei bleibt. Denn in Wirklichkeit ist die Wirbelsäule eine der stabilsten Strukturen des Körpers. Und der setzen Schonung und Bewegungslosigkeit mehr zu als falsches Heben und Bücken. Der Sportwissenschaftler Professor Dr. Michael Tiemann warnt: "Die ständige Beschäftigung mit einer vermeintlich rückengerechten Haltung im Alltag führt bei vielen Menschen zu Angst und übertriebener Sorge davor, etwas falsch zu machen. Die Konsequenz ist häufig, auf bestimmte Aktivitäten ganz zu verzichten." Was natürlich nicht heißt, stur an ungünstigen Bewegungsmustern festzuhalten und es seinem Rücken unnötig schwer zu machen. Daher haben wir praktische Tipps für einen rückenfreundlichen Alltag zusammengestellt:



HAUSHALT

Es soll ja Leute geben, die sich mit Feuereifer in die Hausarbeit stürzen. Für alle anderen gilt: Was muss, das muss. Aber bitte mit Rücksicht auf den Rücken.

Bügeln

Das Bügelbrett sollte 10 bis 15 Zentimeter unter dem Ellbogen enden, also etwa auf Beckenhöhe eingestellt sein. Um den Rücken weiter zu entlasten, kann man abwechselnd die Füße auf einen niedrigen Hocker stellen.

Wäsche aufhängen

Bücken, strecken, aufhängen und das ganze zig Mal. Besser den Wäschekorb etwas erhöht stellen, so entfällt das ständige Bücken. Wenn möglich, die Wäscheleine maximal in Schulterhöhe spannen.

Einkaufen

Prall gefüllte Einkaufstaschen nicht nur über eine Schulter wuchten, sondern besser die Trageseite öfter mal wechseln oder das Gewicht gleichmäßig auf beide Seiten verteilen. Entlastung schafft auch ein Rucksack. Eine umwelt- und rückenfreundliche Alternative wäre ein "Hackenporsche", doch leider konnten wir nach einem ÖKO-TEST keinen der Einkauftrolleys wirklich empfehlen.

Griff- und Arbeitshöhen

Wer eine neue Küche kauft, kann von vornherein auf manche Dinge achten: Die Arbeitsplatte sollte 10 bis 15 Zentimeter unter den Ellbogen enden, die Kochmulde etwa fünf bis zehn Zentimeter tiefer. Die Oberkante des Spülbeckens sollte fünf Zentimeter höher als die Arbeitsplatte sein. Bei teuren Einbauküchen kann die Höhe der Arbeitsfläche zwischen 70 und 100 Zentimetern eingestellt werden. Der beste Platz für Backofen und Kühlschrank befindet sich in Augenhöhe. Häufig benutzte Utensilien in Griffhöhe verstauen, schwere Töpfe maxim

ÖKO-TEST November 2017

Gedruckt lesen?

ÖKO-TEST November 2017 für 4.50 € kaufen (zzgl. Versand)

Zum Shop

ÖKO-TEST November 2017

Online lesen?

ÖKO-TEST November 2017 für 3.99 € kaufen

Zum ePaper

Ratgeber: Rückenfreundlicher Alltag

ÖKO-TEST November 2017 Seite 76
ÖKO-TEST November 2017 Seite 77
ÖKO-TEST November 2017 Seite 78
ÖKO-TEST November 2017 Seite 79

4 Seiten
Seite 76 - 79 im ÖKO-TEST November 2017
vom 26.10.2017
Abrufpreis: 0.53 €

Artikel bei Unser Service-Partner: United Kiosk kaufen

Informationen zum Abruf bei United Kiosk

So funktioniert der Artikel-Abruf

Wenn Sie zum ersten Mal Artikel bei unserem Service-Partner United Kiosk abrufen, lesen Sie bitte vorab unsere Anleitung zum Abruf von Tests, Ratgebern, Einzelseiten und ePapern durch. Gekaufte Artikel, ePaper oder eBundles können Sie im Fall eines Verlustes nur dann wiederherstellen, wenn Sie sich zuvor registriert haben.